Die Bank geht weiter!
Im Frühling schrieben wir hier leicht erzürnt über ein Kommando des Städtischen Ordnungsdienstes der schönsten Stadt der Welt, das die Sitzbank auf dem Gehweg vor dem Nil monierte. Nachdem wir 273,50 Bußgeld für die illegale Sitzgelegenheit überwiesen und unseren zehn Jahre alten Antrag wieder rausgekramt haben, wurde uns das Möbel für weitere 300 Euro Gebühr genehmigt. Allerdings gilt diese wohl nur für die Zeit vom 1. Mai bis zum 31. Oktober, für die Winterzeit ist das Sitzendrauchen vor Gaststätten in Hamburg nicht vorgesehen und folglich auch nicht zu genehmigen. Die Bank müssten wir nun also irgendwo unterstellen, um weiteren Bußgeldern aus dem Weg zu gehen.
Es bestehen hier im Haus durchaus unterschiedliche Auffassungen über die angeratene Vorgehensweise. Im Moment sieht es danach aus, als würde sich die Sichtweise durchsetzen, dass skurilen, unverständlichen Anweisungen ohne irgendeine Begründung nicht Folge zu leisten ist. Rauchen im Winter ist so schon Scheiße genug, da muss man nicht auch noch bei stehen müssen.
Das solltet ihr nicht auf die lange Bank schieben. Vielleicht kann man sie winters seitlich kippen und im Stehen aufbewahren? Als Gesellschaft für die Raucher vorm Lokal?
MAISL, BANK UND KIPPEN
Liebes NIL,
sehr aufmerksam. Ein rauchendes Weizen im Januar im Überlebensanzug war mir immer wichtig. Bin gern bereit einen Aufkleber für das Objekt möglicher Strafbescheide zu besorgen: Liebes Ordnungsamt, hier raucht bis zum 1. März der Altbundeskanzler, gehen sie bitte weiter.
Max Maack
Was denn, was denn? Das Hamburger Amtswesen kümmert sich um Blasenentzündungsprävention und SO dankt man es ihm …